Hopps & Ex…

Just in Neon gelesen – Schriftsteller, die meinen, mit 20 schon etwas zu sagen zu haben, haben im Grunde schon verkackt. Das sieht uebel aus fuer einen Christopher Paolini beispielsweise. Insofern halte ich mich ja mit 30 noch super ueber Wasser – hab immer noch nix wesentliches zur Weltliteratur beizutragen :D

Andererseits werden wirklich grosse Kuenstler ja eh nicht zu Lebzeiten populaer. Was sagt uns das ueber Britney Spears, Sean Connery, Michael Schumacher und ueberhaupt das Medienzeitalter? Gilt das etwa nicht mehr? Waeren Leonardo daVinci, Rembrandt oder Hundertwasser Superstars gewesen, haetten sie nur eine noch groessere Buehne gehabt?

Heute gelten Tupac Shakur, Notorious BIG und Curt Cobain, aber auch Falco, Aaliyah oder „Left Eye Lopes“ von TLC als derartige Beispiele.
Natuerlich kann man auch James Dean oder JFK dazuzaehlen – etwas angestaubt aber allemal schon mit TV-Praesenz.

Und ja, man kommt nicht umhin, bei allen einen gewissen posthumen Kultstatus zu ‚erahnen‘, der – moegen Sie in Frieden ruhen – oft nicht dem entspricht, was man zu Lebzeiten tatsaechlich beobachten konnte.

Wenn man so ueber den Tod anderer Menschen nachdenkt, gewinnt das eigene, kurze und einmalige Leben wieder etwas an Bedeutung. Troestlich. Aber auch sonderbar.

Zumal wenn man bedenkt, dass man im Internetzeitalter auch mit dem Morden an Schulen zu zweifelhaftem Ruhm gelangen kann. Ob es das war, was Andy Warhol orakelte?

Advertisements

Mit Tag(s) versehen:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: