…und als waer das alles noch nicht genug… (Hilfe, GEZ!!)

Ich ziehe nie wieder um. Is doch lame. Keiner meiner mehr oder weniger langjaehrigen Vertragspartner (Kabel Deutschland, Versatel, Deutsche Post und last but not least mein Ex-Verwalter) bekommt meine Umzuege ordentlich gebacken – und offenbar geraet man mit der neuen Anmeldung beim Einwohnermelde-/Buergeramt mehr oder weniger automatisch ins Visier der „Gebuehreneinzugszentrale“. Beim letzten Umzug hatte ich offenbar nochmal Glueck, der Briefspam blieb aus. Diesmal bin ich augenscheinlich aber dran.
Laut dem Schreiben von heute habe ich bereits auf zwei vorherige Schreiben nicht reagiert (koennte durchaus sein *koppkratz*) und ich lieg in der 4-Wochen-Neuvorlage-Rundablage. Immer dabei ist ein Umschlag – nicht freigemacht natuerlich – sowie ein umfassender Fragebogen zu meinen intimsten Geheimnissen.

Natuerlich werde ich wieder nicht reagieren – ich bin reichlich neugierig, ob’s das denn dann nun war. Nach eigener Selbstauskunft belaestigt die GEZ niemanden, der nicht auskunftspflichtig ist (trifft durchaus auf mich zu – aber selbst wenn nicht, wenn nix zurueckkommt geht man natuerlich in einem Land, in dem man unschuldig ist, bis einem die Schuld nachgewiesen wurde, davon aus, dass das Gegenueber halt nix beizutragen hat. Ein Schelm, wer hieran nicht so recht glauben mag) – und nach allgemeinem Vernehmen treten nach drei Schreiben die Rundfunkanstalts-Daumenbrecher auf den Plan – oder es ist halt entsprechend Ruhe im Karton. Ich befuerchte ja, bei meinem Haendchen fuer die Verwaltungsapparate in diesem Land werd‘ ich in vier Wochen neues zum Thema berichten koennen – oder halt nicht, da ich meine Daumen zum Schreiben durchaus reichlich verwende *soifz*

Was mich wirklich stresst ist die Tatsache, dass die Schreiben immer mehr nach einer Drohung klingen. Mir ist nicht so ganz klar, aber damit stehe ich ja nicht alleine, wieso eine vermeintliche opt-in-Auskunft so penetrant angefordert wird. Was dieser Laden in den letzten Jahren an Kosten fuer zweite und dritte Briefe, fuer WerbungImagepflege und natuerlich fuer legitimierte Adresslisten aus zwilichtiger Quelle ausgegeben haben muss – enorm. Und das, obwohl sie ja nun schon einige Zeit die Meldeaemter anleechen duerfen – fragt man sich doch, ob da nicht ein klitzekleines bisschen ineffizient gearbeitet wird. Aber is ja kein Thema im liberalsozialistischsten Land der Welt – hier wird solange alles komplizierter gemacht, bis es eine Unuebersichtlichkeit erreicht hat, die es ermoeglich, weltweit einzigartige Arbeitsplaetze zu schaffen – als wunderschoenes Paradebeispiel fuer solches Geschehen seien hier die Steuergesetze genannt…

Kennt eigentlich ernsthaft irgendjemand irgendjemanden, der sich offen auszusprechen wagt, er oder sie arbeite bei der GEZ? Diese Menschen hocken doch gewiss immer nur zuhause auf ner Couch, zur Haustuer gerichtet, mit Baseballschlaeger in der Hand und darauf wartend, dass der Poebel mit Fackel und Knueppel daherkommt und dem Spuk das Lichtchen ausblaest. Herrliches Land ;)

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