Wieder zum Tanz gebeten

Versatel aendert seine AGB. Nicht dramatisch, sie uebertragen ihre Rechnungsaufgaben nur einer anderen, vermutlich ausgegliederten, Firma. Ich aber wittere natuerlich meine Chance frueher aus dem Vertrag zu kommen und widerspreche. Natuerlich ordentlich schriftlich, auf meine Kosten und zu meinen zeitlichen Lasten – im krassen Gegensatz zur Vermittlung der Aenderung der AGB, die per Mail eintrudelt. Kein Problem – das ist ja inzwischen bekannt dass man in Deutschland (und gewiss nicht nur hier) alles schriftlich belegen koennen muss – jedenfalls solange man Dienstleistungsempfaenger ist – als deren Anbieter darf man das relativ beliebig handhaben.
Anyway. Die Adresse, an die mein Widerruf binnen sechs Wochen nach Zugang der Informationen gerichtet sein muss, ist, natuerlich, ein Postfach.
Waehrend mir das auffaellt fallen schlagartig alle meine Ueberlegungen zum Thema „ordentliche Zustellung“ auseinander – Einschreiben an ein Postfach ist ja nicht so wirklich moeglich und Einwurfeinschreiben nur ne Masche der Post sich n paar Groschen dazuzuverdienen – nimmt niemand ernst. Also resigniere ich und pappe 55ct drauf und werf’s in den Briefkasten. Das muss so etwa am Mittwoch, den 06.10. gewesen sein.
Am 13.10.2010 ist Post von Versatel in meinem Briefkasten. Ich ahne schon schlimmes, und in der Tat – es ist der Hinweis, dass Versatel seine AGB aendert. *gaehn*.
Keine Ahnung, ob die nun die jeder Versatel-Kunde postalisch zugestellt bekommt, oder nur die, die widersprechen, oder nur „ausgewaehlte Premiumkunden“ – mir auch wurscht. In meiner (ja wohl nicht ganz unberechtigten…) Serviceparanoia betrachte ich das Schreiben natuerlich als Reaktion auf meinen Widerruf und wittere bereits den naechsten spassigen Huerdenlauf mit den Servicekraeften eines meiner Vertragspartner und vermeintlichen Dienstleister.
Auch hier bleibt’s gewiss spannend ;)

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