1. Mahnung (KD VII) (update)

Jajaja. War ja klar. Marko Geyer ist bestimmt ein Azubi im dritten Lehrjahr, dessen – per bei der IHK “aufgrund der ‘speziellen Umstaende’ merkbefreiter Ausbilder” beantragten Sonderregelung – anspruchslose Abschlussarbeit darin besteht, einen ahnungslosen, ehemaligen Kunden eine Woche hinzuhalten. Hat er gut gemacht – da darf die Abteilung gerne stolz auf sich und ihn sein.

Am 13.11.2010 trudelt also erneut Post von Kabel Deutschland in meinen Briefkasten. Man droht mir mit der “gaenzlichen oder anteiligen” Sperre von Services, wenn ich meine Rechnung vom 19.10.2010 nicht bezahle.
Knuffig ist, dass man mir mit einem kleinen “Was muessen Sie jetzt tun?”-Tutorial ausfuehrlichst darlegt, wie Kabel Deutschland das Thema nun gerne erledigt haette – ich ergaenze mal um sinnfuellende Textstellen:
”Ueberweisen Sie bitte den offenen [offiziell stornierten, allerdings nie mit Rechnung bestaetigten – uns doch scheissegal, was ein “Marko Geyer” ist, hier ist die Abteilung ‘Kundenkeile’ und aus die Maus] Betrag von 29,09 (stimmt sogar mit besagter Rechnung ueberein – Kabel Deutschland, ich bin beeindruckt. Euer CRM kann ja doch was ^^) innerhalb der naechsten sieben Tage [ansonsten endet hier unsere Freundschaft und wir liefern keine Services mehr an Ihren Anschluss. Nein, spielt keine Rolle, das wir das eh nicht tun. Schnauze jetzt. Wir haben hier eine Mahnung zu schreiben, verwirrt uns nicht mit Fakten ihr Fuzzies aus der Marko-Geyer-Ausbilderriege. Husch husch!!].

Ich moege beachten, eingangs schon erwaehnt, wenn ich nicht zahle, dreht man mir den Saft ab. Das die Arschgeigen aus der Abteilung Technik dazu nur hilflos mit den Schultern zucken werden kratzt doch die Abteilung “Mahnungen schreiben” nicht. Das ist hier alles ordentlich deutsch und folgt buerokratischen Grundgesetzen. Diese widerum folgen bekanntermassen nur selten der Logik.

Wirklich geil ist folgender Satz: “Sollte Ihr Anschluss bereits gesperrt sein, schalten wir Ihren Anschluss wieder frei, sobald wir die Zahlung erhalten haben. Das kann allerdings, je nachdem, wie schnell Ihre Bank ist, bis zu sieben Tage dauern.”
Naeh KD, das ist vielleicht eure Version der Geschichte. Die Realitaet wuerde das wohl eher so beschreiben:
“Sollte Ihr Anschluss bereits gesperrt sein, wir gar keinen Anschluss bereitstellen oder Sie in einem kleinen zentralafrikanischen Land leben, so drohen wir prophylaktisch mit der Abteilung “Bonecrush”. Wir lassen gar nix auf sich beruhen und treten vielleicht noch ein- oder zweimal nach, wenn wir Cash sehen. Das kann aber, da unsere Poststelle, die fuer’s Verschlampen aller Ihrer korrekten Kuendigungen verantwortlich ist, hier auch fuer die Einzahlungen zustaendig ist, nie passieren. Ziehense sich schonmal warm an.”

Ich werde auch dieses Schreiben beantworten. Ich hab ja sonst nix zu tun.
Ich weiss, es wird nix bringen. Aber ich lass mir was lustiges einfallen :D

/Edith:
Post an MG, Die Geschaeftsleitung und die Retards vom Service is raus. Vorab per Blogspot: KDVII

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Ein Kommentar zu “1. Mahnung (KD VII) (update)

  1. […] frueh gefreut. Am Montag morgen bringe ich die Briefe zur Post, am Montag Nachmittag ist wieder Post von KD im Briefkasten. Ueberschall – weiss man […]

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