Parteimanifest – Ergaenzung

Ergaenzend zum Parteimanifest:

18) Atomkraftwerkslaufzeitverlaengerung

OK befuerwortet eindeutig die Position der Regierung, eine Laufzeitverlaengerung der Atomkraftwerke in Deutschland zu erwirken. Allerdings nur unter folgenden Bedingungen:

  • Die Entsorgung des radioaktiven Abfalls ist ab sofort durch die Betreiber zu organisieren, finanzieren und gewaehrleisten.
  • Eine Entsorgung darf nur in einem, von den Betreibern zu ermittelnden und von Wissenschaftlern (4x Helmholtz-Zentrum, Fraunhofer und einen durch die Betreiber zu nennenden dritten Standpunkt) genehmigten, dafuer vorgesehenen und geeigneten Endlager geschehen.
  • Alle AKW muessen fuer ein Worst-Case-Szenario (sogenannter “GAU“) zwangsversichert werden – ebenso davon unabhaengig fuer alle vorhergehenden Alarmstufen.
  • Alle AKW werden von den gleichen Instituten auf Eignung untersucht – dieses dreikoepfige Gremium ist die letzte Instanz bei der individuellen Entscheidung zur Laufzeitverlaengerung jedes einzelnen AKW.

Im direkten Gegenzug verzichtet eine Regierung unter OK darauf, Subventionen fuer den Markt erneuerbaren Energien zu bezahlen – das hier eingesparte Geld wird direkt und unmittelbar in den Ausbau der Landes- und Bundeseigenen Stromnetzabschnitte investiert, um eventuellen Leitungskapazitaetslimitierungen entgegen zu wirken.

Ohne diese Einschraenkungen lehnt OK die Laufzeitverlaengerung kategorisch ab und wird, bei geeigneter Mittelfreistellung, alle an diesem Vertrag beteiligten mit allen Mitteln der Justiz zur Rechenschaft ziehen.

Konkret:
>Laufzeitverlaengerung ja, unter den genannten Bedingungen. Ansonsten
> kategorische Ablehnung der Laufzeitverlaengerung.

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Ein Kommentar zu “Parteimanifest – Ergaenzung

  1. […] Ergaenzend zum Parteimanifest und der Ergaenzung I: […]

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